Eine Frau läuft auf Gitterrost auf schneebedeckten Straßen.

RUTSCHFESTIGKEIT

Am häufigsten wird Gitterrost als Oberflächenmaterial für Stufen und Plattformen von Außentreppen genutzt. Die Gitterroste haben einen Trag- und einen Querstab, die dank unterschiedlicher Verzahnungen den Grip unter den Schuhen erhöhen können. Selbst wenn Sie eine glatte Platte oder eine andere von uns verwendete Oberfläche wählen, weisen diese unterschiedliche Eigenschaften auf, die sich auf die Reibung oder die Rutschfestigkeit auswirken.

Rutschunfälle auf einer Treppe passieren viel häufiger als Stolpern und Stürzen. Auch der Abstand zwischen den Stufen und die Tiefe der Stufe wirken sich auf das Unfallrisiko aus.

Um die Rutschgefahr zu messen, werden Rampentests in einem Labor durchgeführt. So kann das Oberflächenmaterial nach Rutschrisiko klassifiziert werden. Allgemein gilt, dass die Reibungskraft durch die aufgebrachte Last, die Temperatur und die Oberflächen der Materialien beeinflusst wird. Daher sollten Tests in realen Bedingungen durchgeführt werden, um die Sicherheit wirklich zu überprüfen. Die Tests für die R-Klassifizierung auf Rutschgefahr werden mit Schuhen durchgeführt.

Immobilienbesitzer sind für rutschfeste Oberflächen verantwortlich und können bei einem Unfall für Schäden haftbar gemacht werden. Daher ist es wichtig, wenn Rutschgefahr besteht, den richtigen Oberflächentyp für die Treppe zu wählen.

Bei den Tests wird Öl auf der Rampe verteilt. Die Testperson geht mit Schuhen vor und zurück, bis sie rutscht. Die Sicherheit wird dabei durch ein Sicherheitsseil gewährleistet. Die computergesteuerte Abmessung bestimmt dann die R-Klasse basierend auf dem Gleitwinkel. Die Werte beginnen bei R9, was der schlechtesten Rutschfestigkeitsklasse entspricht. Die beste Rutschfestigkeitsklasse ist R13.

RUTSCHFESTIGKEITSKLASSEN

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